Alpis Halloween-Plakat „Iss deine Finger!“, Anspielung auf die Übersetzungsfehler von KFC und Coca-Cola
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Übersetzungsfehler, die Millionen gekostet haben (und das Marketing bis heute verfolgen) 👻💸

3 Min. Lesezeit

Halloween hat damit eigentlich nichts zu tun.
Oder vielleicht doch…

Denn es gibt eine Art von Gespenst, die viel gefährlicher ist als die aus den Filmen:

Übersetzungsfehler, die Marken jahrelang verfolgen.

Sie haben Millionen gekostet. Sie haben internationale Konzerne ins Wanken gebracht.

Und kein Unternehmen ist wirklich davor sicher.

Hier kommt die Autopsie der schlimmsten „sprachlichen Monster“ der modernen Geschichte – und vor allem, was wir daraus lernen können.

Wenn KFC zu seinen Kunden sagt: „Iss deine Finger.“ 🍗😱

Das ist wohl einer der berühmtesten Übersetzungsfehler aller Zeiten.
Der legendäre Slogan von KFC – „Finger lickin’ good“ – wurde in China mit einer ziemlich ungenauen Übersetzung eingeführt:
„Iss deine Finger.“
Das Unbehagen war groß: Eine Fastfood-Kette, die zur Selbstverstümmelung aufruft…
Die chinesischen Konsumenten lachten zunächst, dachten dann aber, die Marke habe keinerlei Verständnis für ihre Kultur.

Moral der Geschichte: Einen Markt zu verstehen heißt, zuerst seine Sprache zu verstehen.

Alpis Halloween-Plakat „Iss deine Finger!“, Anspielung auf die Übersetzungsfehler von KFC und Coca-Cola

Coca-Cola und der Fall des „Wachskaulquappens“ 🐸💀

Als Coca-Cola nach China kam, wollte das Unternehmen einfach eine Transkription des Namens finden.
Das Problem: Bevor die Firma die passenden Schriftzeichen auswählte, improvisierten lokale Händler.
Das Ergebnis: Ke-Kou-Ke-La, was je nach Provinz bedeuten konnte:
„den Wachskaulquappen beißen“ oder „mit Wachs gefüllte Stute“.

Nicht gerade „erfrischend“, oder?
Der Konzern musste von vorne anfangen, umbenennen, neu drucken, neu erklären.
Das wurde zu einem finanziellen Desaster.

Die Lehre: Eine schlecht übersetzte Marke kann das Vertrauen zerstören, bevor es überhaupt entsteht.

Warum ein einfacher Kürbis Ihre Kampagne ruinieren kann 🎃🌍

Man denkt oft, dass „kleine Wörter“ ungefährlich sind.
Falsch gedacht.

„Kürbis“ heißt auf Englisch zwar „pumpkin“.
Aber im englischsprachigen Raum ist squash ein Oberbegriff für verschiedene Kürbisarten.
Im Deutschen bedeutet „Kürbis“ zwar Kürbis… ist aber auch ein Familienname.

Und in Spanien bezeichnet „calabaza“ sowohl den Kürbis als auch einen Korb in der Liebe („sich einen Korb holen“).
Stellen Sie sich eine schlecht lokalisierte Halloween-Kampagne vor:
Sie wollten über ein Gemüse sprechen – und kündigen an, Ihr Produkt würde „den Kunden einen Korb geben“.

Eine wortwörtliche Übersetzung kann ausreichen, um eine Kampagne zu ruinieren.

Übersetzungsfehler sind keine Zufälle… sondern Systemfehler 🧠

All diese Katastrophen haben eines gemeinsam:
Jemand dachte, eine wörtliche Übersetzung sei „ausreichend“.

Die Wahrheit?
Man übersetzt nicht nur Wörter, sondern Absichten, kulturelle Assoziationen, Anspielungen, Emotionen.
Man überträgt eine Welt in eine andere.

Genau hier versagt die Maschine – und der Mensch glänzt.
Eine maschinelle Übersetzung kann „korrekt“ sein, aber niemals „intelligent“.

Was Alpis macht: Wir bannen Ihre Worte, bevor sie zum Albtraum werden 🎯

Bei Alpis Traduction & Interprétation begegnen wir solchen Fällen jede Woche.
Unternehmen, die überzeugt sind, dass „Google Übersetzer schon reicht“.
Unternehmer, die feststellen, dass ihr Slogan gar nicht das bedeutet, was sie dachten.
Internationale Firmen, die glauben, alles richtig zu machen… und doch völlig danebenliegen.

Wir analysieren, wir passen an, wir lokalisieren.
Wir vermeiden Peinlichkeiten, wir vermeiden Klagen, wir vermeiden Shitstorms.
Wir bannen Ihre Worte, bevor sie sich gegen Sie wenden.

Denn im Geschäftsleben wie im echten Leben ist es nie das Gespenst, das man fürchten muss.
Es ist die schlechte Übersetzung.

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